Ausbildung
Home Die Lehrbaustelle Ausbildung Weiterbildung Qualifizierung Impressum

 

 

Mauerwerksbau  

Ohne Fleiß keinen Preis ...

... hieß es seit der Eröffnung der Lehrbaustelle ASK 1977
für die schon über 4500 Lehrlinge im Rahmen der
Stufenausbildung im Baubereich.

Betonbau
Holzbau
Tiefbau
Innenausbau
Dual
Bauzeichner

 

 

Stufenausbildung in der Bauwirtschaft

Stufe 1

Abschluss als Baufacharbeiter

  Stufe 2

Abschluss als Spezialbaufacharbeiter

1. Lehrjahr   2. Lehrjahr 3. Lehrjahr
13 Wochen Berufsschule 13 Wochen Berufsschule 13 Wochen Berufsschule
mindestens 20 Wochen Ausbildungsbetrieb mindestens 26 Wochen Ausbildungsbetrieb ca. 35 Wochen
Ausbildungsbetrieb
17-20 Wochen Ausbildungszentrum 11-13 Wochen Ausbildungszentrum 4 Wochen Ausbildungszentrum

 

 

Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft

 

Maurer

Das ist Sache!

Der Maurer hat am Bau schon immer die Hauptrolle gespielt. Er mauert aus Steinen und Platten in allen
möglichen Größen das Bauwerk von unten bis oben.

Das gibt's zu tun!

Vom Betonieren der Kellerfundamente bis zum Verputzen der Wände ist der Maurer am Bau beteiligt. Dafür muss er schon die richtigen Arbeitstechniken beherrschen (schiefe Türme gibt's nur in Pisa) und allerhand Ahnung von künstlichen und natürlichen Steinen haben, wie Ziegel, Kalksandsteine, Bimssteine, Betonsteine und Bauplatten. Neben dem "Mauern im Verbund" setzt er auch vorgefertigte Bauteile nach präzisen Bauzeichnungen zusammen. Moderne Maschinen und Transportsysteme erledigen dabei die Schwerarbeit.

Voraussetzungen:

Wer Maurer werden will, sollte gesund, kräftig, körperlich gewandt und handwerklich geschickt sein.

 
Beton- und Stahlbetonbauer

Stabiler geht's nicht!

Beton und Stahl sind die modernen Baustoffe schlechthin. Sie halten höchsten Belastungen und den kompliziertesten Anforderungen stand - wenn sie fachgerecht und kompetent eingesetzt werden.

Was macht der Betonbauer?

Das Tätigkeitsfeld des Beton- und Stahlbetonbauers ist umfassend: Wir übernehmen die Herstellung des Betons, fertigen die Schalung und bauen Stahl- oder Spannbewehrungen ein. Auch die Bauwerke sind so vielfältig wie anspruchsvoll: Das beginnt mit der Herstellung von Geschossdecken und Treppen im Wohnungsbau und geht bis hin zu hochkomplizierten Ingenieurbauwerken wie Fernsehtürmen, Staudämmen oder Autobahnbrücken.

Voraussetzungen:

Vom Beton- und Stahlbetonbauer werden eine gute Auffassungsgabe, handwerkliches Geschick, Augenmaß und räumliches Vorstellungsvermögen sowie die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, erwartet.

 
Zimmerer

Hightech-Beruf mit Tradition

Schwarze Kluft und Konstruieren am Computer - traditionsreiches Handwerk in Verbindung mit modernster Technik - das kennzeichnet den Beruf des Zimmerers von heute.

Aufgaben des Zimmerers:

Ob es um Dächer, Treppen oder ganze Häuser in Holzbauweise geht, um Ingenieurholzkonstruktionen oder um die Restaurierung alter Fachwerkgebäude - kompetente Zimmerer sind immer gefragt. Bei Wohnhäusern und Gewerbebauten läuft nichts ohne uns. Auch im Ausbau sind wir dabei: Wand- und Deckenbekleidungen, Trennwände und Fußböden sind unsere Sache. Traditionelle Holzverbindungen sind uns ebenso vertraut wie moderne Verbindungstechniken. Und Hightech-Werkzeuge wie EDV-Gesteuerte Abbundanlagen oder CAD-Programme gehören für den
Zimmerer zum Alltag.

Voraussetzungen:

Ein Zimmerer sollte zeichnen und rechnen können, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen. Außerdem wird eine gute körperliche Konstitution erwartet.

 
Straßenbauer

Es geht voran.

Straßen und Plätze werden seit Jahrtausenden gebaut, ohne sie läuft gar nichts. Sie machen Handel, Reisen und Versorgung mit Dingen aller Art erst möglich. Der Verkehrswegebau passt sich den Verhältnissen der jeweiligen Zeit an und hat schon immer den Umweltschutz berücksichtigt.

Was haben wir zu tun?

Unsere Aufgaben sind der Bau und die Instandhaltung von Straßen, Plätzen, Rollbahnen oder Gleisanlagen. Ob der Boden gepflastert oder asphaltiert wird, ob Naturstein oder Beton verbaut wird - unsere Arbeit muss stärksten Belastungen standhalten. Wir arbeiten mit schwersten Maschinen und modernster Technik und sind absolute Profis in der Wiederverwertung gebrauchter Baustoffe. Überhaupt spielt Umweltschutz eine große Rolle bei uns. So übernehmen wir auch Anpflanzungen rings um gebaute Anlagen. Oder legen beim Bau von Fußgängerzonen attraktive Pflanzenoasen und Ruheplätze an.

Voraussetzungen:

Künftige Straßenbauer sollten eine rasche Auffassungsgabe, technisches Verständnis und gute körperliche Konstitution besitzen.

 
Kanalbauer

Die Profis im Untergrund

Der Job ist wichtiger, als wir alle glauben. In mittelalterlichen Städten gab es weder Wasserleitungen noch Abwasserkanäle. Man kippte sein Abwasser (und seinen Nachttopf) einfach aus dem Fenster auf die Straße - die Sache stank zum Himmel. Die meisten Städte bekamen erst im 19. Jahrhundert eine Kanalisation. Und die Arbeit ist noch längst nicht getan.

Das gibt's zu tun!

Bevor Kanalbauer mit der Verlegung von Rohren beginnen, werden die Kanalbaugruben durch die erforderlichen Absicherungen und Versteifungen gesichert. Dann mauern wir Kanalschächte, montieren Fertigteile und verlegen Rohre aus dem unterschiedlichsten Materialien nach vorgegebenen Lageplänen. Bei Straßen- und Grundstücksentwässerung stellen wir den ursprünglichen Zustand der Pflasterung oder des Oberbodens wieder her. Als Tiefbauer und Rohrleger bauen wir auch Entwässerungsanlagen, verrohren Wassergräben und formen Bachläufe.

Voraussetzungen:

Der Kanalbauer sollte gern im Freien arbeiten, ein gutes Augenmaß und handwerkliche Geschicklichkeit besitzen. Der Umgang mit Maschinen erfordert auch technisches Verständnis.

 
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Top in Form und Farbe

Der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger ist ein Ausbauspezialist. Sein Arbeitsgebiet ist nicht nur der Wohnungsbau. Er ist überall dort gefragt, wo Sauberkeit und Hygiene groß geschrieben werden, wie in Krankenhäusern, Schwimmbädern, Labors oder Küchen. Ob es um keramische Boden- und Wandbeläge geht, um Natursteine oder Betonwerksteinplatten - er übernimmt die Gestaltung von Wand- und Bodenflächen innerhalb und außerhalb von Gebäuden.

Das gibt's zu tun!

Der Fliesenleger berechnet am Anfang seiner Arbeit die Aufteilung der Fliesen, um sie exakt den Ecken, Nischen und Vorsprüngen anpassen zu können. Er gestaltet aus Fliesen und Platten eine Fläche, die er mit Ansetz- oder Verlegemörtel fest mit dem Untergrund verbindet. Die Herstellung und Verarbeitung der verschiedenen Mörtel und Verlegetechniken sind ihm bekannt. Bei seiner Arbeit helfen ihm verschiedene Schneidegeräte. Der Fliesenleger muss sich im Wärme-, Schall- und Feuchteschutz, der Farblehre und Gestaltung auskennen. Er kann Werk- und Detailzeichnungen lesen und selbst Skizzen entwerfen.

Voraussetzungen:

Der Fliesenleger sollte handwerkliches Geschick und Sinn für Farben besitzen, vor allem aber präzise und genau arbeiten können.

 
Stuckateur

Wir konzentrieren uns ganz auf die Oberfläche

Ein "alter Beruf", der heute wieder topaktuell ist. Die Zeiten der nackten, kahlen Wände mit der Gemütlichkeit einer Metzgerei sind vorbei. Der Stuckateur ist Bau- und Kunsthandwerker zugleich. Er gibt Räumen den künstlerischen, exklusiven Touch und dem Haus eine individuelle Note. Er hat auch mit Architektur- und Geländemodellen aus Gips zu tun.

Das gibt's zu tun!

Der Stuckateur ist zuständig für den Innen- und Außenputz in vielen verschiedenen Putztechniken. Sein Kunstsinn ist gefragt, wenn Räume oder Fassaden dekorativ zu gestalten sind. Stuckarbeiten in Form von Profilen, Gesimsen, Rosetten und Säulen sind nur einige von vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Restauration und Denkmalpflege in und an alten Gebäuden, Schlössern und Kirchen gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet des Stuckateurs. Im Bereich des trockenen Innenausbaus ist er für die Herstellung von Raumtrennwänden
und -decken und der damit in Zusammenhang stehenden Maßnahmen für Wärme-, Schall- und Brandschutz zuständig.

Voraussetzungen:

Er braucht Fingerspitzengefühl und künstlerisches Geschick - aber auch Sinn für moderne Bautechnik,
für Formen und Farben.

 
Estrichleger

Wir machen Boden gut.

Ob für Wohnbauten, Industrieanlagen oder öffentliche Bauten - je nach Verwendungszweck erstellen Estrichleger mit den unterschiedlichen Materialien die optimale Fußbodenkonstruktion.

Aufgabenbereiche:

  • Schwimmende Estriche mit Wärme- und Schalldämmung
  • Heizestriche, Energie und Kosten sparend
  • Industrieestriche für alle Branchen
  • Fußbodenbeläge aus Natur- und Kunststoffen, Textilien und Laminaten
  • Hohlraum und Doppelböden

Der Fußboden ist die Voraussetzung für komfortables Wohnen und Arbeiten - auch im Hinblick auf Wärme- und Schallschutz. Nur der Spezialist weiß, welche Konstruktion sich am besten für die jeweiligen Anforderungen eignet.

Voraussetzungen:

Vom Estrichleger wird neben technischem Verständnis und einer raschen Auffassungsgabe vor allem handwerkliches Geschick erwartet.

 
Dualer Ausbildungsgang
Bauingenieurwesen

Warum Ingenieur?

Schon heute klagt die Wirtschaft über rückläufige Absolventenzahlen in Bau- und anderen Ingenieurstudiengängen. Jede Baustelle muss geleitet, jede Baumaßnahme im Vorfeld geplant und projektiert werden. Dafür braucht man qualifizierten Ingenieurnachwuchs, der sein Handwerk versteht und am Bau zu Hause ist.

Der neue, duale Bildungsgang "Bauingenieurwesen" setzt genau hier an. Theoretisches Wissen wird durch die Berufsausbildung zum Spezialbaufacharbeiter wirksam mit praktischen Erfahrungen unterfüttert.
Ausbildung und Studium ergänzen sich dabei von den Lehrinhalten her, sind eng miteinander verzahnt. Die Teilnehmer können so etwa 2 Jahre Ausbildungszeit sparen.

In nahezu der gleichen Zeit, in der andere Studenten das Bauingenieurstudium allein absolvieren, erwerben Sie den Universitätsabschluss "Diplom-Bauingenieur" und einen Abschluss als Spezialbaufacharbeiter.

Zwingend notwendig sind:

  • Hochschulreife
  • Bereitschaft zur Zukunftsgestaltung
  • Bereitschaft zu körperlicher Arbeit während der Ausbildung
  • Flexibilität